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Geschehenes gleicht in der Erinnerung oft einer Kreidezeichnung deren Konturen vom Regen verschwommen sind. Ähnlich wie in dem Film Mary Poppins springe ich ihn die Kreidezeichnungen und versuche das Gelebte zu Erinnern. Nur das es sich hier nicht um ein buntes Treiben in einem Park geht, in dem Marry, Bert und die Kinder verschwinden, sondern um Stufen, Etappen in meinem realen Leben. Dennoch scheinen sie verschwommen und die Rekonstruktion der Erinnerung fällt schwer. Zum einen aus der Zeit die vergangen ist, zum anderen durch den Schleier der sich um sie gelegt hat. Wie eine Schutzhülle, die mich den Schmerz gedämpft erleben lässt. Das Leben ist gekennzeichnet von solchen Erinnerungen und selten fallen mir Zeiten des unendlichen Glücks, frei von Angst ein. Diese Erinnerungen, auch wenn sie in der Erinnerung verblasst erscheinen prägen immer wieder das Hier und Jetzt. Das Erinnerte einst Gelebte kann nicht ungeschehen werden. Ich glaube, man kann sich dieser Angst, dieser Erinnerung nur stellen und versuchen aus dem bisher Bewältigen Kraft zu schöpfen um die Sicht frei zu machen für neue Wege die das Leben für jeden einzelnen von uns parat hält.

31.8.08 13:26


Leben ist das, was passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden (engl Redewendung)

Wie ist das mit dem Leben und den Wünschen und all den Hoffnungen die man in dieses legt? Wie viel können wir selber dazu tun, dass dies in Erfüllung gehen? Oder ist das Leben nicht das, was passiert, während Du (oder auch Du) gerade dabei bist andere Pläne zu machen? Es gibt so viele Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben und immer wieder stellt uns diese Welt ein Hinkebein. Aber in wie weit bin Ich in der Lage dieses Leben mitzugestalten? Oder ist es nicht viel mehr die Welt, die uns den rahmen unserer Handlungen vorgibt, an denen wir wachsen können oder es auch einfach bleiben lassen können. Bisher war ich immer der Meinung Probleme sind da um bewältigt zu werde. Um daran zu wachsen. Aber mal ganz ehrlich, wie groß will jeder von uns eigentlich werden? Gibt es nicht irgendwann oder -wo in dieser Weltordnung ein Gesetz, das besagt, dass irgendwann es einfach mal gut ein muss. Man seine Lektion gelernt hat und vielleicht einfach „einfach leben“ darf. Wo ist der Ohrensessel, den ich schon vor Jahren bestellt habe und der mir bis heute nicht geliefert wurde? Vor fast einem Jahr, war ich an dem Punkt, diesen ganz nah zu glauben. Den weichen Samt meines dunkelroten Ohrensessel, Namens Urvertrauen, zu spüren den ich mir seid Jahren gewünscht hatte, der einfach aber nur noch nicht für mich vorgesehen war. Doch dann kam alles anders...wiedereinmal...

30.8.08 17:34


30.8.08 17:11


Ylva - Li

Als du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag.
Aber es war nicht wirklich Regen,
sondern der Himmel weinte, weil er einen Stern verloren hatte.
(Sanit de Exypéry)

19.4.08 21:05


ich schenke dir den winter aus eis und schnee,

ich schenke dir das spiegelnde weiss,

den schnee den du nicht halten können wirst,

zerrinnend in deinen händen, den gebe ich dir

ich schenke dir mein herz, ein stück weit,

bis es schmilzt.

der frühling wird kommen

und

ich schenke mir die welt voll blumen

 

22.11.06 00:56


von bleiben war nie die Rede

Wir haben uns zeitlebens im Leben überlebt und uns dabei gefunden- von Bleiben war nie die Rede,

denke ich und starre in die Untiefen meines Kaffees.

Nun halte ich deine Worte in meiner Hand und zerschelle an der Vergangenheit indessen Du von Zukunft sprichst.

Ich schaue durch Dich hindurch- zurück,

während Deine Hoffnung mir das Ohr zerfrisst, meinen Kopf aushöhlt, in dessen Leere Du vergebens nach Halt suchst.

Du redest- aber meine Gedanken stürzen sich wie Lemminge aus dem Fenster dessen Tiefen sicherer scheinen als der Boden hier unter meinen Füssen

- von bleiben war nie die Rede denke ich

und versuche draußen meine Gedanken vom Asphalt zu sammeln

6.11.06 12:22


familienalbum

Realitäten finden dann ihr jähes Ende, wenn der Hauptdarsteller- aus welchem Grund auch immer- laut Drehbuch die Leinwand verlässt. Die Spannungskurve ebbt ab und ohne jegliches „Happy End“ läuft der Nachspann ab:

lückenlos wie es scheint.

Ich lese unsere Namen die mir durchs Dunkel ins Auge springen: the actors are.... steht dort in großen Lettern, dann geht das Licht an und wir rutschen unweigerlich fast automatisch voneinander ab.

„wir bedanken uns für Ihre Mitarbeit und weiter für die Erhaltung der Spezies Mensch!“ sagt der Drehbuchautor irgendwo über mir und der nachfolgende Applaus gilt uns. Sektgläser klirren, irgendwo hält irgendjemand eine Rede und Lobt die nun vierjährige gute Zusammenarbeit der Darsteller.

Der Film ist gut geschnitten, das Resultat sehenswert, das making off wird in irgendeiner Schublade verschwinden.

Bevor ich den Filmsaal verlasse drehe ich mich kurz zu Dir um und habe Angst das Du nach Jahren immer noch meine Gedanken im Rückspiegel lesen kannst.

Ich wäre geblieben, denke ich noch heute, Jahre später...vielleicht, wenn...

Wir haben es wiedereinmal überlebt unsere Rollen gespielt und von Bleiben war nie die Rede. Alles andere wäre eine drittklassige Serienproduktion für die wir nicht vorgesehen wurden.

Wir konnten uns nicht weiter nominieren und so gehen wir in unsere Welt zurück und warten auf die Vorhersehung, die Bestimmung oder auch nur auf

Irgendwas.


13.10.06 17:10


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